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Schoah und Heilungswege

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Re: Schoah und Heilungswege

Beitrag von Jedaja am Mo Jun 25, 2012 3:51 pm

Sie waren dem gewalttätigen Sadismus der Wachmannschaften schutzlos ausgeliefert und mussten sinnlose Arbeiten ausführen, die ausschließlich der Erniedrigung dienten. Schlechte hygienische Bedingungen gehörten genauso zum Alltag wie eine unzureichende Ernährungssituation. Die Häftlingskleidung, die vorgegebene Haarlänge wie auch die Unterbringung in Massenunterkünften diente dem nationalsozialistischen Ziel der Auslöschung der Persönlichkeit.

http://www.bundesarchiv.de/zwangsarbeit/haftstaetten/index.php?tab=24
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Re: Schoah und Heilungswege

Beitrag von Jedaja am Mi Jun 27, 2012 7:59 am

Die Initiative sei ein "Direktangriff auf religiöse jüdische Bräuche", kritisierte demgegenüber der Rechtsexperte des Amerikanischen Jüdischen Komitees, Marc Stern, im Fernsehsender ABC. Sollte San Francisco für die Initiative stimmen, ist nach Ansicht von Juristen mit Verfassungsklagen zu rechnen, da die Vorlage wohl gegen das Prinzip der Religionsfreiheit verstoße.

http://www2.evangelisch.de/themen/gesellschaft/san-francisco-stimmt-%C3%BCber-ein-beschneidungsverbot-ab42639
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Re: Schoah und Heilungswege

Beitrag von Jedaja am Mi Jun 27, 2012 8:11 am

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Re: Schoah und Heilungswege

Beitrag von Jedaja am Mi Jun 27, 2012 8:14 am

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Re: Schoah und Heilungswege

Beitrag von Jedaja am Mi Jun 27, 2012 8:25 am

ich finde bei solchen Urteilen, da es auch meist wie in den Niederlanden und anderswo aus Intitiativen hervorgeht die Rechtspopulitisch sind und einem massiven Eingriff in die Religion
darstellen, sollte Israel sich durchringen, so wie Amerika mal eienr Christlichen Familiy Asyl gewährte weil ihr hier verboten war ihr Kind selbst zu unterrichten
Juden die Lebenslänglich immer Jüdische Religion gelebt haben (zB 47 Jahre ohne unterbrechung), und die leider keinen Papierlichen Nachweis haben, aus Religöser Unterdrückung die praktisch Religionsverbot
gleichklommt, ein entrinnen bietet und nach Israel Asyl gewährt, denn jeder Gläubige Jude möchte an einem Ort der Tora wohnen.
Und in Nachbarländern wie Niederlande läuft ja das gleiche.
theoretisch könnte man ja da bei Abraham ansetzten den Vätern der Verheißungszeit bei denen auch die Notwendigkeit ebstand wie Abraham fortzuziehen.
Das gehört auch noch zu religösen Geschichte des Judentums dazu, dazu sollte wenn Israel den Ewigen liebt in Israel auch noch ein Herz haben, es reicht schon wenn solche Juden lebenslänglich einsam und nur versteckt als Juden leben können.
aber solche schritte sind einfach nicht mehr aushaltbar.
und sollte dabei bedneken wieviel beim 2 Weltkrieg starben, weil sie nciht Rechtzeitig den Auszug machten.
auch um der früheren Opfer willen sollte Israel ein Herz haben.

Und auch an Hesekiel gedenken der auch zusammen mit Israelis aus Babylonien zusammen heimkehrte.
Denn das ist eine Bedrängiss die mal als Zeichen sehen sollte nach Hause zu gehen,

Im Tenach steht noch, das die Kinder Israels nciht in eile und jagt ausziehen sollen sondern in aller Ruhe nach Israel zurückkehren sollen. Solange Zeit dazu ist.

Ihr die ihr des H"rrn Geräte tragt zieht aus aus Babylon.

https://www.youtube.com/watch?v=NaqHbNhvCok

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Re: Schoah und Heilungswege

Beitrag von Jedaja am Mi Jun 27, 2012 11:17 am

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Re: Schoah und Heilungswege

Beitrag von Jedaja am Mi Jun 27, 2012 11:50 am

Der Zentralrat der Juden in Deutschland sieht im Urteil des Landgerichts Köln, das die Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen als Körperverletzung bewertet hat, einen beispiellosen und dramatischen Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht der Religionsgemeinschaften…

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann:

„Diese Rechtssprechung ist ein unerhörter und unsensibler Akt. Die Beschneidung von neugeborenen Jungen ist fester Bestandteil der jüdischen Religion und wird seit Jahrtausenden weltweit praktiziert. In jedem Land der Welt wird dieses religiöse Recht respektiert.“

Der Zentralrat der Juden in Deutschland fordert den Deutschen Bundestag als Gesetzgeber auf, Rechtssicherheit zu schaffen und so die Religionsfreiheit vor Angriffen zu schützen.

Nach jüdischer Tradition wird ein Kind männlichen Geschlechts am achten Tag seines Lebens beschnitten. Der Beschneidung (Brit mila) wird große Bedeutung beigemessen: Diese Ritual erinnert an den heiligen Bund, den Gott mit dem Stammvater Abraham geschlossen hat. Durch die Beschneidung des männlichen Gliedes wird das Kind in diesen Bund aufgenommen. Man kann die Beschneidung auf einen späteren Termin verschieben, wenn es dafür triftige, z.B. gesundheitliche Gründe gibt. Die Beschneidung wird von einem Arzt oder einem dafür zuständigen Kultusbeamten, dem Mohel, vorgenommen, der medizinische Kompetenz haben muss.

Presseerklärung des Zentralrats der Juden in Deutschland, Frankfurt/Berlin, 26. Juni 2012/6. Tamus 5772

http://www.hagalil.com/archiv/2012/06/26/beschneidung-3/print/
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Re: Schoah und Heilungswege

Beitrag von Jedaja am Mi Jun 27, 2012 12:12 pm

Fast zeitgleich zum Hiroschima-Tag vor 5 Jahren hat ein republikanische Präsidentschaftskandidat namens Tom Tancredo mit Atomomben auf die heiligen muslimischen Städte Mekka und Medina gedroht, sollte es zu einem Terrorangriff kommen. Die US-Regierung hatte damals diese Aussage scharf kritisiert. Muslimische Verbände forderten eine Entschuldigung.

Nun ein ähnliche Entgleisung im Pentagon, der möglichweise vor 5 Jahren seine Ursprünge hat. Gleich gegen alle Muslime hielt ein US-Offizier einen totalen Krieg für möglich. Das Ausradieren ganzer Städte sah er als Option an. Washington setzte auch hier dieses Treiben ein Ende. Aber woher kommen immer wieder solche Vorstösse?

http://islam.de/20405.php

Friedrich verurteilt Rassismus gegen Mesut Özil
"Nur die Spitze des Eisberges. Verwahrlosung ist erschreckend" - Özils Vater: "Er hat mehr für Integration getan, als viele andere"

http://islam.de/20543
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Re: Schoah und Heilungswege

Beitrag von Jedaja am Mi Jun 27, 2012 12:52 pm

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Re: Schoah und Heilungswege

Beitrag von Jedaja am Mi Jun 27, 2012 5:31 pm

Philosophie der Brit Mila – Was juedische Beschneidung mit Politik und Weltanschauung zu tun hat und warum Antisemiten dagegen sein muessen…

http://aro1.com/philosophie-brit-mila/#comment-35587
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Re: Schoah und Heilungswege

Beitrag von Jedaja am Do Jun 28, 2012 8:05 am

Weil das Wort "Ausländer" schon 2002 nicht mehr zeitgemäß war, benannte Gerhard Schröders SPD-Regierung ihre einstige "Ausländerbeauftragte" zur Beauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration um.

verbesserungen bringen meist dann noch schlimmeres hervor,
als ausländer empfindet man das dann sehr Diskriminierend, da die Worte gleich
Minderwertig,dumm, Probleme ,Nichteingliederungsfähig,nicht mal die Einbürgerung hilft um Deutsch zu werden, unmündige,schwer Pfelgebedürfte, Störrenfriede beinhaltet
solche Gefühle bekommt man dann als Ausländer in diese Wortschubladen gesteckt zu werden, die Vorurteile sind da direkt in den Wörtern integriert,
Außerdem geht es imemr gleich wie Negativ woher jemand kommt
das selbe trifft aber auch Engländer,niederländer ,Amerikaner
ale zusammen selbst eingeliederte dürfen hier niemals heimisch werden udn sich auch nie Wohlfühlen.
so fühlt man sich schon auf den Worten das man kein Mensch sondern ein Behandelbarer ist dem man alles erstmal beibringen muß als ausgeschlossen.

Besser redet man über die deutschen und was ihnen so schwer fällt den Menschen neben ihn als wesen mit gefühl, Persönlichkeit
was ist mit Integgration wenn die Wörter vom Amt schon das Gegenteil sind.
Bestimmt hat man sich da auch nicht mit ausländern beraten.

Und flüchtlinge sollte man nicht in einen Topf werfen,denn sie haben sehr schlimmes durchgemacht und brauchten erstmal Liebe vor allem anderen und Akzeptanz nd Freundlichkeit,

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-06/integrationsbericht-studie-analyse

ausländer ist so als wenn man noch Land hat oder Land gewinnen kann
bei Migrant und Flüctling
gleicht man enteigneten Landlosen Vagabuten, die man erst mal die Zivisisation beibringen müßte und die niemals eine Menschliche gleichwertigkeit bekommen können mit deutschen
man fühlt sich dann auch so behandelt. Geht man von sienen Gefühlen aus.

so ist was verbessern sollte nur ein Tieferes Schmerzen in Herzen zufügen.Und fördert kein
Vertrauen,
es gibt Sensiblere und weniger Sensiblere
ich empfinde das amn dadurch massiv diskriminiert wird,

Und wo man ständig von Menschenrecht und Humanität und reichen Deutschland redet
warum hat man dann nicht vorübergehnd solange in syrien Krieg und gewalt ist flüchtlinge von dort aufgenommen und inen zu helfen
bei sowas sagt man doch es sein weltweit verbindlich
Wenn amn noch nicht viel tun konnte, jedoch flüchlinge aus direkten Schußlinien kann man imemr holen, bei menschenrechten sollte das überall an erster stelle stehen, wäre mans elbst nicht froh wenn mal Krieg ausbräche und man würde geholfen werden?
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Re: Schoah und Heilungswege

Beitrag von Jedaja am Do Jun 28, 2012 8:23 am

http://www.antidiskriminierungsstelle.de/DE/Home/home_node.html
da gibt es noch Info zum Themen Bereich Dikriminierung

Darf sich jetzt ein Eingebürgerter deutsch nennen
oder muß er sagen Eingebürgerter Migrationshntergrund? Landloser?

Integration fängt damit an
von ganzem Herzen als mensch aufgenommen zu werden, Vertrauen zu bekommen und Gleichwertig gesehen zu werden.
also es ist etwas was man den Menschen erst einmal geben muß, ein ihm zur Seite stehen und Annehmen wie er ist
ein mensch der sich Wohlfühlt integriert sich gerne
oft liegt es bei Nichtintegration daran das jemand kein offenes Ohr udn offene Arme findet, und mit Mißtrauen begegnet wird und mit Voruteil

also der Gastgeber muß sich ändern er muß zuerst lernen Gastfrei zu sein.
Im alten stand der Schutz und die Begleitung fremder sogar höher im Wert als der Einheimische. also in höherer verantwortung ihm das Leben niemals schwer zu machen
nur was man wirklich gibt aus dem Herzen kommt als echter Besitz zurück.
und an der Unterscheidung sieht man auch wie es wirklich ist, wie ehrlich gmeint, wie Menschlich es tatsächlich ist
denn was man fühlt im herzen oder Tränen sind echt.Tränen lügen nicht.

Und bei Einbürgerung muß man sich schon entscheiden wozu der gehört
Eingebürgerter Migrationshintergrund du wohnst hier gehörst aber eigentlich weit weg von uns
da nützt auch alle Integration dann nichts.


Zuletzt von Jedaja am Do Jun 28, 2012 8:44 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Schoah und Heilungswege

Beitrag von Jedaja am Do Jun 28, 2012 8:43 am

Das Problem man kann andere Weltbilder prägen und aufdrücken und erzwingen
der mensch bleibt aber ein wesen mit Grundbedrüfnissen und echte Gefühle die er als Mensch hat, und er belibt auch imemr sine Idetität er bleibt er persönlich,
da kann es nur eines geben Annahme und Liebe zum Nebenmenschen.
die Empfindungen des Menschen bleiben empfindungen
so wie sie Wirklich sind, trotz allem Zwang und Doktin und Weltbild und was nicht alles
ein Mensch kann nur positiv aufgehen wenn er zuerst das bekommt was man von ihm fordert, genau wie man jemanden einen Vertrauensvorschuß gibt
er läßt sich in kein System zwingen das systeme künstlich udn Ideen sind
der Mensch passt nicht in Systeme er ist dafür eben mensch mit würde udn Persönlichkeit und ein Bedrüfniss wesen des Sozialen umgang mit ihm
denke über den anderen gutes dann wird er sich auch dmeentsprechend benehmen das gutes bei rauskommt
oft wird aber das Gegneteil vorgelebt im Vorbild

möchte man eine Pfuralistische Gesellschaft, dann braucht man dazu erst mal den boden der Menschenliebe
da das Abendland immer Christlich Jüdische Traditionen betont trotz säkularismus
was wenn amn das immer lernte fällt dann so schwer diese Grundliebe einstellung zu haben
?
Warum hat sich dann so stark das Menschenbild gerade dort ausgebildet der Mensch ist nur noch zweck und nutzen oder nur noch wert liegt dran wieviel Geld er hat
also das krassen gegenteil dieser Abendländischen Tradtion was sie verkündet
so muß man vorbild leben denn darin orienieren sich Menschen und machen nach.
Man müßte vom Moralischen dneken und moralisieren mehr zum Ethischen denken kommen
wo die Moral inbegriffe aber noch versessert were also eine höhrer Verantwortung und verbindlichkeit zum Nebenmenschen aufweist.
man sagt ja auch Doppelmoral aber hat jemand schon mal doppelt Ethisch gehört,.
Man betonte Christlich oder Abendländisch ode rDeutsch den begriff Geist, wo ist er heute der Geist? Die Sinnstiftung, die Fülle das Herz.?
also das ist Neutral säkular Grundsachen an keine religion gebunden.

man lernt so viel theoretisch aber das mit am wenigsten mühe udn zeitaufwand und kostengünstigste einfach mal eine lächeln oder eine hand halten ein Annehmen des anderen schafft man sich
dabei mit viel weniger aufwand könnte man viel größeres Erreichen.Und echtes wonach sie eigentlich jeder Sehnt dazu.
abe rlieber geht man den beschwerlichen Weg und ist Chef statt Menschlich
so ds der Nebenmensch die Wirklcihkeit und nicht nur die Worte Menschlchkeit erfasst,
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Re: Schoah und Heilungswege

Beitrag von Jedaja am Do Jun 28, 2012 5:03 pm

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Re: Schoah und Heilungswege

Beitrag von Jedaja am Do Jun 28, 2012 5:04 pm

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Re: Schoah und Heilungswege

Beitrag von Jedaja am Do Jun 28, 2012 5:15 pm

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Re: Schoah und Heilungswege

Beitrag von Jedaja am Fr Jun 29, 2012 7:16 am



Zuletzt von Jedaja am Fr Jul 13, 2012 2:50 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Schoah und Heilungswege

Beitrag von Jedaja am Do Jul 12, 2012 11:46 pm

Damals schrieb der König seinem ganzen Reich vor, alle sollen zu einem einzigen Volk werden,
und jeder solle seine Eigenart aufgeben. Alle Völker fügten sich dem Erlass des Königs.
Auch vielen Männern aus Israel gefiel der Gottesdienst, den er angeordnet hatte; sie opferten den Götterbildern und entweihten den Sabbat.
Der König schickte Boten nach Jerusalem und in die Städte Judäas mit der schriftlichen Anordnung, man solle eine Lebensform übernehmen, die dem Land fremd war.
Brand-, Schlacht- und Trankopfer im Heiligtum seien einzustellen, Sabbate und Feste zu entweihen,das Heiligtum und die Heiligen zu schänden.
Man solle statt dessen Altäre, Heiligtümer und Tempel für die fremden Götter errichten sowie Schweine und andere unreine Tiere opfern.
Ihre Söhne dürften sie nicht mehr beschneiden, vielmehr sollten sie sich mit jeder denkbaren Unreinheit und Schande beflecken.

So sollte das Gesetz in Vergessenheit geraten und alle seine Vorschriften sollten hinfällig werden.
Wer aber des Königs Anordnung nicht befolge, müsse sterben.
Ähnliche Anweisungen erließ er für sein ganzes Reich. Er setzte Beamte ein, die die Durchführung im ganzen Volk überwachen sollten; auch gab er den Befehl, der Reihe nach in allen Städten Judäas einen Opfergottesdienst zu halten.
Viele aus dem Volk schlossen sich ihnen an; sie alle fielen vom Gesetz ab und trieben es schlimm im Land.

Die Israeliten mussten sich vor ihnen verstecken, wo immer sie Zuflucht fanden.

Am fünfzehnten Kislew des Jahres 145 ließ der König auf dem Brandopferaltar den unheilvollen Gräuel aufstellen; auch in den Städten Judäas ringsum baute man Altäre.
makkabäer 1

Da wird er wider den heiligen Bund ergrimmen und wird's nicht ausrichten; und wird sich umsehen und an sich ziehen, die den heiligen Bund verlassen. Und es werden seine Heere daselbst stehen; die werden das Heiligtum in der Feste entweihen und das tägliche Opfer abtun und einen Greuel der Verwüstung schafft aufrichten. daniel 30

Um die Davidstadt bauten sie eine hohe und feste Mauer mit mächtigen Türmen, damit sie ihnen als Burg dienen konnte.
Sie legten eine heidnische Besatzung hinein, Männer, die sich nicht an das Gesetz hielten. Diese setzten sich dort fest,
versahen sich mit Waffen und Proviant und brachten auch die Beute, die sie in Jerusalem gemacht hatten, dort unter. So wurden sie zu einer großen Gefahr.
Aus dem Hinterhalt bedrohten sie das Heiligtum; immer waren sie für Israel ein schlimmer Feind.
Rings um den Tempel vergossen sie unschuldiges Blut und entweihten die heilige Stätte.

Ihr Heiligtum wurde leer wie die Wüste, ihre Feste verwandelten sich in Trauer. Ihre Sabbate wurden verhöhnt; statt geehrt zu sein, war sie verachtet.


Alle Buchrollen des Gesetzes, die man fand, wurden zerrissen und verbrannt.
Wer im Besitz einer Bundesrolle angetroffen wurde oder zum Gesetz hielt, wurde aufgrund der königlichen Anordnung zum Tod verurteilt.

Sie ließen Israel ihre Macht fühlen und gingen mit Gewalt gegen alle vor, die sie Monat für Monat in den Städten aufspürten.
Am fünfundzwanzigsten des Monats (Kislew) brachten sie auf dem Altar, den sie über dem Brandopferaltar errichtet hatten, ein Opfer dar.
Frauen, die ihre Kinder hatten beschneiden lassen, wurden auf Befehl (des Königs) hingerichtet;
dabei hängte man die Säuglinge an den Hals ihrer Mütter. Auch ihre Familien brachte man um samt denen, die die Beschneidung vorgenommen hatten.

Dennoch blieben viele aus Israel fest und stark; sie aßen nichts, was unrein war 1 Makkab.1...

Und denkt dran was für Taten unsere Väter zu ihren Zeiten getan haben, so werdet ihr rechte ehre und einen ewigen Namen haben. und haltet an dem Gesetz so segnete Mattathias alle.
https://www.youtube.com/watch?v=3qYuBeZ2RjA&feature=related
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Re: Schoah und Heilungswege

Beitrag von Jedaja am Fr Jul 13, 2012 12:42 am

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Re: Schoah und Heilungswege

Beitrag von Jedaja am So Jul 15, 2012 2:00 am

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Re: Schoah und Heilungswege

Beitrag von Jedaja am So Jul 15, 2012 2:13 am

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Re: Schoah und Heilungswege

Beitrag von Jedaja am So Jul 15, 2012 12:50 pm

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Re: Schoah und Heilungswege

Beitrag von Jedaja am Sa Sep 08, 2012 1:56 pm

»Der gute alte Antisemitismus«

Warum machen sich Länder, die auf eine lange Geschichte des Antisemitismus und anderer Formen religiöser Intoleranz zurückblicken, anscheinend mehr Gedanken über das sogenannte Recht von Kindern, nicht beschnitten zu werden, als andere Länder mit einer besseren Geschichte, was Menschenrechte betrifft? Die gleiche Frage kann man auch Ländern wie Norwegen stellen, die sich ach so viele Sorgen um das Recht von Tieren machen, nicht nach jüdischem Ritual geschlachtet zu werden.

Natürlich sind diese Fragen von gänzlich rhetorischer Art, weil jeder denkende Mensch die Antwort darauf bereits kennt. Der Grund ist nicht, dass die Deutschen oder Norweger bessere Menschen sind und sich mehr aus Kindern und Tieren machen als etwa die Amerikaner. Der Grund ist vielmehr, dass sie sich weniger aus den Juden machen. Sie mögen sie einfach nicht besonders, und es ist ihnen egal, wenn Juden gezwungen werden, ihr Land zu verlassen, weil sie ihre Religion dort nicht länger ausüben können.

krokodilstränen Niemand sollte eine Nation, die Millionen jüdische Babys und Kinder ermordet hat, dafür loben, dass sie Krokodilstränen über das Schicksal eines armen kleinen Buben vergießt, der in der Ausübung einer jahrtausendealten Tradition eine Woche nach der Geburt beschnitten wird. Jeder gute Mensch muss Deutschland dafür verdammen, denn das, was den tatsächlichen Kern der Bemühungen, die Beschneidung zu verbieten, ausmacht, ist nichts anderes als der gute alte Antisemitismus.
Denn die Geschichte spielt eine Rolle bei der Einordnung der gegenwärtigen Debatte. In Deutschland (und Norwegen) reicht die Geschichte der Versuche, den Juden die Ausübung ihrer alten religiösen Rituale zu verbieten, in eine Zeit zurück, als offener Antisemitismus nicht nur akzeptabel, sondern ein gesellschaftliches Muss war. Heute sind neue Wörter an die Stelle der alten, diskreditierten Wörter getreten. Antizionismus statt Antisemitismus. Das Wohl des Kindes statt Verbot religiöser Rituale.

justiz Wie also sollen vernünftige Menschen auf diese unvernünftigen Bemühungen, die Ausübung des traditionellen Judentums zu erschweren, reagieren? Einige wollen vor Gericht gehen. Vielleicht. Doch das würde heißen, das eifernde Spiel derjenigen mitzuspielen, die das Verbot gerichtlich durchsetzen wollen. In Nazideutschland benutzten angesehene Juristen das Gesetz dafür, die primitivsten Formen des Rassismus zu rechtfertigen. Der Nationalsozialismus operierte mithilfe der Nürnberger Gesetze und anderer antisemitischer Verordnungen, die von deutschen Gerichten sämtlich für völlig rechtmäßig erklärt wurden. Versuche, das Gesetz gegen diese Erscheinungsformen des Rassismus einzusetzen, mussten scheitern, denn implizit legitimierten sie damit die legalistische Vorgehenswese der Nazis.

Diejenigen, die heute gegen die Verbote klagen wollen, müssen also verstehen, dass ihr Handeln das Risiko birgt, dass den Verbotsverfechtern eine gewisse Legitimation zugestanden wird. Andere wieder meinen, man könnte der vorgeblichen Wissenschaft, auf die sich die Verbote stützen, so begegnen, dass man über die wissenschaftliche Wahrheit aufklärt. Vielleicht.
Doch wieder gilt hier, dass man dann das Spiel derjenigen mitspielt, die argumentieren, die Anerkennung einer möglichen wissenschaftlichen Basis für diese antisemitischen Gesetzesvorschläge verleihe ihnen bereits Legitimität. Auch die »Wissenschaft« wurde dafür benutzt, die rassischen Studien der Nazis zu untermauern. Sollen deutsche Wissenschaftler ihre »Zwillingsforschung« jetzt an beschnittenen und unbeschnittenen Brüdern betreiben?

Warum will Deutschland nicht der American Academy für Kinderheilkunde folgen, die nach fünf Jahren Untersuchung der besten Studienergebnisse folgerte, das die »gesundheitlichen Vorteile« der Beschneidung – inklusive verminderter Übertragungsgefahr des HIV- oder Papillomavirus – »die Risiken überwiegt«.

Reaktionen Die beste Antwort ist, den Deutschen klarzumachen, wie schändlich diese neue Form von Antisemitismus ist, indem man aufzeigt, wie sehr dieser Antisemitismus dem Nationalsozialismus gleicht, den sie so verabscheuen. In Norwegen wird diese Herangehensweise nicht funktionieren, denn die Norweger haben ihre Geschichte vergessen und glauben immer noch, dass sie Opfer waren und nicht Kollaborateure. Die antisemitische Gesetzgebung Norwegens, die die koschere Schächtung von Tieren verbietet, stammt aus der unmittelbaren Vor-Nazizeit und ist seither in Kraft. Norwegen scheint weder Scham zu empfinden, noch fähig zu sein, sich beschämen zu lassen.
Dagegen sind viele Deutsche gewillt, sich an die Vergangenheit zu erinnern – jedenfalls bis zu einem gewissen Grad. Sie müssen sich dieser Vergangenheit stellen und in den historischen Spiegel blicken, bevor sie wieder einen Weg beschreiten, der dazu führt, dass ihre jüdischen Mitbürger als Bürger zweiter Klasse oder schlimmer behandelt werden.

Schande über jene Deutschen, die die Beschneidung verbieten wollen. Schande über jene Deutschen, deren Gleichgültigkeit es nicht zulässt, ihre Stimme zu erheben gegen diese pesudowissenschaftlichen Eiferer, die lügen, wenn sie von sich behaupten, das Wohl der Kinder liege ihnen am Herzen. Lob den Deutschen, die gegen die Intoleranz ihrer Landsleute protestieren.

Andere Länder mit einer saubereren Geschichte müssen die Führung in der Forschung – echter wissenschaftlicher Forschung – und in der Diskussion um den Schutz der Rechte von Kindern und Tieren übernehmen. Die mörderische Vergangenheit Deutschlands disqualifiziert dieses Land für immer, bei den Versuchen, jüdische Rituale zu verbieten, Vorreiter zu sein.

Alan M. Dershowitz ist 1938 als Sohn orthodoxer Eltern in
Brooklyn, New York, geboren. Er besuchte die Yeshiva University High School und studierte am Brooklyn College und der Yale Law School. Heute ist er einer der bekanntesten amerikanischen Rechtsanwälte, politischer Aktivist und Publizist. Seit 1993 ist er Inhaber des Felix-Frankfurter-Lehrstuhls für Rechtswissenschaften, Harvard Law School. Dershowitz hat mehrere politische Bücher veröffentlicht.

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/13922
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Re: Schoah und Heilungswege

Beitrag von Jedaja am Di März 12, 2013 12:12 am

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